Mein Lauftagebuch Weil Laufen einfach gut tut

Laufen züritramlauf Linie 7 Wollishofen Stettbach Zürich

Zürcher U-Bahn-Träume

Nach einem langen Lauf von 36 Kilometern, beihnahe 1’000 Höhenmeter rauf und viel Regen folgte am Dienstag ein Erlebnislauf durch die Stadt Zürich entlang der Tram-Linie 7 bei traumhaftem Frühlingswetter. Von Wollishofen ging es via Innenstadt nach Stettbach. Mit dabei ein Stück Zürcher Träume der Vergangenheit: das für die nie realisierte U-Bahn gebaute Teilstück zwischen Milchbuck und Schwamendingerplatz.

Laufen Marathon Training Langer Lauf Tempo

Mit Distanz, Tempo und Erholung zum Zürich Marathon

In drei Wochen ist der Osterhase schon wieder fortgehüpft und weitere drei Wochen später bin ich selbst mit dem Zürich Marathon in den Beinen dem Hüpfen wohl eher fern. Wobei ich durchaus guten Mutes bin und vor allen Dingen voller Vorfreude auf die 42.195 Kilometer am Zürichsee. Meine langen Läufe werden momentan nochmals etwas länger mit Distanzen, die über die 30 Kilometer hinaus gehen. Mit dabei bleiben aber dieses Jahr die schnelleren Läufe wie Intervalle oder Tempodauerläufe. So ist für ganz viel Abwechslung in meinem Laufalltag sowie für eine bestmögliche Vorbereitung auf den Marathon Ende April gesorgt.

Laufen züritramlauf Zürich Linie 10 12 Stettbach Flughafen Hauptbahnhof

Mit der Glattalbahn nach New York

Als wir vor zehn Jahren noch in Dübendorf wohnten, waren wir lediglich einen ÖV-Umstieg von New York entfernt. Mit dem 12er-Tram zum Flughafen Zürich und von dort mit dem Flieger über den Atlantik. Heute leben wir eine Gemeinde weiter und müssen somit noch mit dem Bus nach Stettbach fahren, um wie früher mit dem Tram zum Flughafen zu gelangen. Und genau so habe ich es heute gemacht. Mit den Zürcher Tram-Linien 10 und 12 lief ich den beiden Flughafentrams der Glattalbahn entlang mit Start in Stettbach, Ziel beim Hauptbahnhof und der Mittelstation beim Tor zur Welt, dem Flughafen Zürich in Kloten.

Engelberg Titlis Jochpass Skifahren Skiferien

Laufpause auf der Skipiste

Manchmal ist Zeit für eine Laufpause, um dem Körper die verdiente Erholung zu geben. Meine Laufpause von letzter Woche hatte mit köperlicher Erholung jedoch nicht viel gemeinsam. Zehn Tage ohne Lauf, dafür sieben Tage auf der Skipiste. Garniert mit Regen und Schneefall, Wind und Nebel, frühlingshaft und winterlich, Wolken und Sonne. Und ganz viel Spass auf und neben der Piste und so einigen schönen Begegnungen – Tüpflischiesser war für einmal nur der Kaffee beim Alpstübli am Trübsee.

Laufen Forch Pfannenstiel Oetwil am See Mönchaltorf

Sonntagsbrunch am Pfannenstiel: 26 km garniert mit 420 hm

Was sind denn so leckere Zutaten für einen sonntäglichen Brunch? Zopf, Käse, Honig, Gipfeli (übersetzt: Croissant), Orangensaft und Kaffee. Vielleicht noch Pancakes oder was feines aus der Metzgerei. Dann bin ich schon äusserst zufrieden. Heute aber gab es einen etwas anderen Sonntagsbrunch. Einer ganz ohne alles, dafür mit Laufschuhen, frischer Luft, Natur, Rehbegegnungen und ganz viel Laufen. Anschliessend gab es anstatt dem vollen Bauch die grosse Freude über 26 gelaufene Kilometer mit 420 Meter rauf und 570 Meter wieder runter. Und ja, ohne Kaffee ging dies selbstverständlich auch nicht.

Laufen züritramlauf Zürich Linie 3 8 Klusplatz Albisrieden Hardturm

Grün die Tramlinien, Rot die Ampeln.

Fahre ich von daheim mit dem Bus in die Stadt Zürich rein, so gelange ich zum Klusplatz, wo ich dann für gewöhnlich auf das Tram umsteige und mit dem 3er oder 8er weiter ins Zentrum fahre. Was liegt also näher, als meinen #züritramlauf mit diesen beiden Linien fortzulaufen? Die Liniennummern der beiden Trams sind beide grün, der 3er dunkelgrün wie der 11er von voriger Woche und der 8er hellgrün. Etwas anders verhielt sich das beim heutigen Lauf zwischen Albisrieden, Klusplatz und Hardturm mit den Verkehrsampeln – da war so manche auf rot eingestellt.

Laufen züritramlauf Zürich Linie 11 Rehalp Auzelg

Mit dem 11er quer durch die Stadt

Für den zweiten Lauf von meinem #züritramlauf startete ich mit einem Streckenabschnitt, welchen ich vorige Wochen bereits mit der S18 gelaufen bin. Mit der Linie 11 ging es heute Dienstag von Rehalp einmal quer durch die Stadt Zürich bis Auzelg bei Oerlikon. Es war ein kurzer flotter Lauf von 13 Kilometer mit einer Pace von coolen 4:50 Minuten pro Kilometer. Und dies alles bei traumhaftem Frühlingwetter – naja, es ist ja auch schon Ende Januar. Oder wie ging das mit den Jahreszeiten?

Laufen züritramlauf Zürich Forchbahn S18

Forchbahn S18 – das etwas andere Züritram

Der Reusslauf macht grad Winterpause und so startete ich mein nächstes Laufprojekt, welches mich in den nächsten Wochen und Monaten quer durch die Stadt Zürich und ein wenig darüber hinaus führen wird. Bei meinem...

Laufen Winter Schnee Nebel Pfannenstiel

Winter Wonderland Pfannenstiel

Schnee und anhaltende Kälte sorgten in der letzten Woche für traumhafte Stimmungen draussen in der Natur. In der schneeweissen, saukalten und – leider bei uns meistens – nebelgrauen Natur. Doch die Sonne kam und als sie noch nicht da war, da haben wir sie gesucht – und machmal auch gefunden. So etwa auf dem Uetliberg vergangenen Sonntag. Im Nebel drin war ich zwei Tage zuvor noch auf dem Pfannenstiel auf etwa gleicher Höhe. Doch gemeinsam war die unglaublich schöne Winterstimmung.

Laufen Januar Winter Weiss Grau

Blau-Weiss am Lauberhorn, Grau-Weiss am Zürichberg

Er hats vollbracht! Marco Odermatt gewinnt am Lauberhorn die erste Abfahrt des Wochenendes und holt somit seinen ersten Abfahrtssieg im Weltcup. Bei genauso traumhaftem Wetter wie heute, war ich mit Andrea vor elf Jahren in Wengen live vor Ort im Zielstadion beim Sieg von Beat Feuz. Er war heute auch wieder dort, seit dieser Saison als Co-Kommentator des Schweizer Fernsehens. Ich selbst war leider nicht dabei und konnte weder den Sieg von Odermatt noch den blauen Himmel über Wengen vor Ort geniessen. Nein, ich war daheim und genoss stattdessen meinen morgendlichen Lauf in graus-weiss statt in blau-weiss.