Wechselhafter Februar
Nach einem kalten Januar folgt ein äusserst wechselhafter Februar. Von Eiseskälte bis zu frühlingshaften Aussichten, Niederschlag in allen erdenklichen Formen von Regen bis Schnee und immer mal wieder stürmisch. Ja, dieser Jahresanfang hat was zu bieten. So dürfen wir uns glücklich schätzen über mehrhaft traumhafte Skitage in Engelberg Anfang des Monats und über einwandfreie Pisten. Aktuell sieht die Schneelage in den Alpen ja schon deutlich anders aus. Die Skier sind aber wieder weg und die Laufschuhe wieder im Einsatz – bei anhaltend wechselhaftem Wetter.
Was haben wir die Skiwoche in Engelberg in der Zentralschweiz genossen. Sonnenschein, blauer Himmel und gute Pisten luden ein zu grossem Genuss. Da störten die zwei Regen bzw. Schneefalltage auch nicht weiter, konnten wir doch auf cooles Alternativprogramm zurückgreifen. Beim Schlittschulaufen bin ich zwar deutlich weniger erfolgreich als auf den Skiern oder in den Laufschuhen, aber Spass hat es trotzdem gemacht.
Nun, leider sind auch an den Olympischen Spielen unsere Schweizer Athleten auf den Eiskufen weniger erfolgreich als auf den Skiern. So mussten sie gestern die bittere Viertelfinalniederlage gegen Finnland hinnehmen, wogegen das Skiteam der Herren so ziemlich alles abräumten. Da waren wir natürlich auch immer möglichst live mit dabei und peilten auf der Skipiste stets ein passendes Restaurant mit Live-Übertragung an, wenn ein Skirennen anstand.
In der Heimat der Geschwister Gisin und (erweitert) von Marco Odermatt war die Syampathie auch mit den vielen Touristen klar vorgegeben. Und ja, im Obwaldischen Engelberg ist auch der Nidwaldner Odermatt wie zu Hause. Gemeinsam mit vielen weiteren erfrolgreichen Wintersportlern war er Teil der Engelberger Sportmittelschule – der Talentschmiede vieler Schweizer Wintersportler und Grundlage vieler Olympiasieger/innen und weiteren Auszeichnungen.

Ich selbst bin da deutlich weniger erfolgreich, egal ob auf Skiern oder beim Laufen und schon gar nicht beim Schlittschuhlaufen. Das passt soweit aber auch ganz gut für mich. So muss ich auch nicht nach jedem Lauf mehrere Interviews geben und es gibt bei mir zu Hause auch keine Medien- oder sogenannte Mixed-Zonen. Ja, ganz anonym darf ich unterwegs sein und meine Läufe so geniessen wie ich das will. Und das passt mir perfekt.
Auch wenn der Genuss aktuell etwas getrübt ist, da mein Oberschenkel etwas rumzickt und schmerzt, aber das wird wieder und glücklicherweise habe ich äusserst selten solche Wehwehchen und darf meist absolut schmerzfrei laufen. Aktuell ist also etwas Ruhepause für den Körper angesagt, aber bald geht es bestimmt schon weider los. Denn auf das Wochenende hin klopft gemäss Wetterfrosch der Frühling an die Tür – und da will ich doch in der Natur mit dabei sein.


